Ruhrolympiade

Bergbaumuseum Bochum

Mit bis zu 9000 Startern in 26 Sportarten ist die Ruhrolympiade die größte regionale Jugendsporveranstaltung Europas. Alljährlich treffen sich die besten Nachwuchssportler aus 13 Städten und vier Kreisen des Rhein-Ruhrgebiets, um sich in einer Städtevergleichswertung sowie beim Wettbewerb um die Titel der Ruhrolympiade-Siegers zu messen. Die Ruhrolympiade hat eine aus sich heraus gewachsene Tradition: Seit 1964 wird sie in wechselnden Städten ausgerichtet. Und sie hat Zukunft: Gerade in Zeiten von knappen Kassen und Nachwuchsproblemen in vielen Sportarten ist das Konzept der Ruhrolympiade ein wichtiger Faktor im bundesdeutschen Jugendsport. Denn wie bei Olympischen Spielen wird rund um die Wettkämpfe ein attraktives Rahmenprogramm organisiert - für Aktive und Zuschauer. Der Städtevergleich ist eine einzigartige Gelegenheit, durch eine, die Sportarten übergreifende Mannschaftswertung, auch einmal Nachwuchsathleten anderer Disziplinen in der eigenen Stadt kennen zu lernen.

Bis zum Jahr 2001 war die Ruhrolympiade eine regionale Nachwuchssportveranstaltung für die elf Städte und vier Kreise des Ruhrgebiets. Seit dem Jahr 2002 beteiligen sich auch Mannschaften der "Rheinschiene", so dass nunmehr alljährlich bereits o.g. Anzahl von Sportlerinnen und Sportler an diesem Städtevergleichswettkampf teilnehmen. Die fast ausschließlich ehrenamtlich geleistete Organisationsarbeit für diese Veranstaltung sowie das große Interesse der Bevölkerung sind auch ein eindrucksvoller Beleg für die ausgeprägte Sportbegeisterung in der Region des Rhein- Ruhrgebietes.

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