Spiel, Spaß und Sport bei der 5. BOlympiade

BOlympiade

Quelle Foto: Mollata

Wenn sich heute von 10 bis 13.30 Uhr wieder zahlreiche Schülerinnen und Schüler bei der BOlympiade im Sportzentrum an der Berliner Straße tummeln, dürfen sich die Initiatoren wieder über eine rege Beteiligung freuen: 260 vornehmlich geistig behinderte Schülerinnen und Schüler haben für die vierte Auflage gemeldet. 14 Schulen aus zwölf Städten sind vertreten.

Deren Schülerinnen und Schüler werden sich in den Sportarten Fußball, Basketball, Schwimmen und Tischtennis messen. Dabei steht weniger das Gewinnen im Vordergrund als vielmehr der Spaß am Sport. Deshalb wird auch jeder Teilnehmer wie ein Sieger gefeiert und für seinen sportlichen Einsatz mit einer Urkunde und einem T-Shirt geehrt werden.

Hemmungen verfliegen

Doch weil es halt eine Olympiade ist, warten wie beim großen Vorbild Gold-, Silber- und Bronzemedaillen auf die drei Erstplatzierten. Das Organisationsteam erhält auch in diesem Jahr Unterstützung von den Schülern des Leistungskurses Sport der Märkischen Schule. 25 Helfer sind es, die rund um die BOlympiade eingesetzt werden. Und die ersten Hemmungen im Umgang mit den Geistigbehinderten sind in der Regel schnell verflogen. "Die Schüler beweisen viel Fingerspitzengefühl und gehen zum Beispiel als Fußball-Schiedsrichter überaus sensibel mit den Aktiven um", erklärt Jürgen Niedringhausen, Ideengeber der Veranstaltung und Vorsitzender des Fördervereins BOlympiade.

Und so wird wieder gekickt, geschmettert, geschwommen und so mancher Korb versenkt. Die rund 260 Teilnehmer dürfen sich dabei der Unterstützung ihrer 60 mitreisenden Betreuer sowie der zahlreichen Fans gewiss sein.